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Wenn ein Mensch stirbt, so versagen nach und nach seine verschiedenen Lebenssysteme. Das Sterben ist kein punktuelles Ereignis, sondern ein Prozess in verschiedenen Sterbephasen, der eine gewisse Zeit benötigt, bis der vollständige biologische Tod eingetreten ist. Je nachdem, welches System zuerst komplett versagt, liegt ein unterschiedlich benannter Tod vor. So bezeichnet man das Versagen des Herz-Kreislaufsystems, den Kreislaufstillstand, als klinischen Tod im Gegensatz zum Hirntod, bei dem der Kreislauf noch funktionieren kann (wenn der Hirntod zum Beispiel durch eine schwere Kopfverletzung eingetreten ist), aber das Gehirn keine Funktionen mehr zeigt. Bei der Leichenschau stellt ein Arzt das Eintreten des Todes fest.

Kreislaufstillstand: der klinische Tod

Ein Kreislaufstillstand wird in großer Zahl durch einen Herzinfarkt oder starke Herzrhythmusstörungen verursacht, aber auch innere Erkrankungen oder ein Schlaganfall können zum Ausfall des Herz-Kreislaufsystems führen. Werden sofort entsprechende Maßnahmen ergriffen, bei denen Herz und Lunge wieder belebt werden, so ist dieser Zustand potenziell reversibel und der endgültige biologische Tod muss nicht eintreten. Allerdings müssen diese Maßnahmen binnen weniger Minuten ergriffen werden, weil ansonsten in der Regel als Folge des Kreislaufstillstands durch eine Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff und Nährstoffen der Hirntod eintritt, bei dem das Gehirn irreversibel geschädigt ist.

Anzeichen für den klinischen Tod

Nach allgemeiner Auffassung gibt es einige als sicher angesehene Zeichen, die auftreten, wenn ein Mensch einen Kreislaufstillstand erlitten hat. Dazu gehören, wenn in den großen Arterien kein Puls mehr festzustellen ist, eine nach wenigen Sekunden eintretende Schnappatmung, die bei einem Herzstillstand binnen Sekunden eintritt, sowie völliger Atemstillstand, der meistens innerhalb knapp einer Minute auftritt. Zudem fällt der Mensch bei einem Kreislaufstillstand ebenfalls nach wenigen Sekunden in Bewusstlosigkeit.

Weitere Symptome, die auf einen Kreislaufstillstand hindeuten können, sind Krämpfe, das Fehlen von Reflexen, erweiterte Pupillen sowie eine Verfärbung der Haut in Richtung einer graublauen Tönung, die auf eine Zyanose – die Unterversorgung mit Sauerstoff – hindeutet.

Zeitpunkt des klinischen Todes

Der klinische Tod wird erst dann als sicher angesehen, wenn davon auszugehen ist, dass der Prozess des Kreislaufstillstands irreversibel (Reanimationsmaßnahmen greifen nicht mehr) geworden ist und so auch zum Hirntod geführt hat. Die Zeit bis zum Hirntod eines Menschen ist jedoch variabel, so dass geraten wird, in jedem Fall erst einmal geeignete Reanimationsmaßnahmen wie eine Herzmassage, eine Beatmung oder den Einsatz eines Defibrillators zu ergreifen.

Erst wenn diese Maßnahmen keinerlei Wirkung zeigen, kann von einem klinischen Tod ausgegangen werden, der jedoch noch nicht zur Ausstellung eines Totenscheines ausreicht. Erst die so genannten sicheren Todeszeichen wie die Totenstarre oder Leichenflecken berechtigen einen Arzt, den Totenschein auszustellen. Angst muss man nicht vor einer Leiche haben, denn bei der Mär um das sogenannte Leichengift handelt es sich um ein hartnäckiges Gerücht.

Wenn von einer Gedenkkirche in Berlin die Rede ist, so ist damit üblicherweise die evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gemeint, die von den Berlinern auch liebevoll hohler Zahn genannt wird. Die Kirche, die im Krieg stark zerstört wurde, ist nur noch zum Teil erhalten und wurde mit modernen Anbauten versehen. Sie enthält heute ein kleines Museum und dient als Kriegsmahnmal dem Gedenken an den Krieg und die sinnlose Zerstörung.

Zerstörung der Gedächtniskirche

Mit dem Bau der ursprünglichen Kirche wurde im Jahr 1891 begonnen, und schon im Jahr 1895 wurde die Einweihung gefeiert. Sie war im Stil der Neuromanik erbaut und wirkte mit ihrer Fassade aus Kalksandstein und den fünf Türmen sehr beeindruckend und monumental. Zur damaligen Zeit war der Hauptturm, der 113 Meter hoch war und in Teilen bis heute erhalten blieb, der höchste Turm von Charlottenburg.

In der Zeit der Luftangriffe der Alliierten auf Berlin geriet im Jahr 1943 das Gebäude der Kirche in Brand. Dadurch knickte die Spitze des Hauptturms ab, und der Dachstuhl über dem Kirchenschiff brach zusammen. Das damalige Regime der Nationalsozialisten sagte nach Kriegsende einen Wiederaufbau zu, doch die siegreichen Alliierten beließen die Kirche erst einmal in dem Zustand einer Ruine, da sie ihnen zu sehr als Symbol des deutschen Nationalstolzes galt.

Wiederaufbau der Gedenkkirche in Berlin

Im Jahr 1956 riss man den einsturzgefährdeten Chor ab und schrieb einen Architekturwettbewerb zum Neubau der Kirche aus. Er wurde gewonnen von Egon Eiermann, der zwar ursprünglich einen kompletten Abriss vorgesehen hatte, aber aufgrund starker Proteste seinen Entwurf änderte. Die Ruine des ursprünglichen Hauptturms, die nur noch 71 Meter hoch war, wurde bautechnisch gesichert und blieb als Mahnmal und Gedenkstätte gegen den Krieg erhalten. Der Turm ist umgeben von einem vierteiligen modernen Bauensemble, dessen Fassade aus mehr als 20.000 Glasfenstern in einem Metallraster besteht.

Einrichtung als Kriegsmahnmal zum Gedenken

Der Grundstein zum Neubau wurde 1959 gelegt, und nach nur zwei Jahren Bauzeit konnte die Gedächtniskirche im Jahr 1961 eingeweiht werden. In der Vorhalle des alten Turms befindet sich eine Gedenkhalle, die an die Schrecken des Krieges erinnern soll und zur Versöhnung aufruft. Auf verschiedenen Schautafeln sind die Zerstörungen durch die Luftangriffe in Berlin und an der Kirche zu sehen.

Als Zeichen der Versöhnung stehen in der Gedenkhalle zwei Kreuze. Das so genannte Nagelkreuz von Coventry wurde aus den Nägeln des durch deutsches Bombardement zerstörten Dachstuhls der Kathedrale von Coventry gefertigt und 1987 in der Gedenkhalle aufgestellt. Von der russisch – orthodoxen Kirche wurde im Jahr 1988 ein Ikonenkreuz in der Halle aufgestellt, das an die von beiden Völkern im Krieg erbrachten Opfer erinnern und zur Versöhnung aufrufen soll.

Das Neue Testament ist eine der wichtigsten heiligen Schriften der großen Weltreligionen, nämlich des Christentums. Es besteht aus 27 verschiedenen Schriften, welche vermutlich in den Jahren 40 – 70 oder gar 90 n. Chr. erstellt wurden. Sie sind ein Teil der Bibel und behandeln das Leben und Sterben von Jesus Christus und beantworten Fragen zu Glaubensgrundlagen und zur Glaubenspraxis in christlichen Gemeinschaften, die zu der damaligen Zeit im gesamten Mittelmeerraum verstreut lebten.

Keiner der Texte wurde jedoch vom zugeschriebenen Verfasser selbst erstellt, sondern sie wurden nach einer Zeit der mündlichen Überlieferung von anderen Autoren schriftlich niedergelegt. Von diesen ursprünglichen Texten kennt man heute noch an die 5000 Manuskripte, die zum Teil vollständig, zum Teil aber auch nur in Fragmenten vorliegen. Aus diesen Schriften werden Glaubensgrundlagen entnommen, so auch das Gebet für Verstorbene. Fürbitten und Gebete werden in die Trauerfeier eingebaut beim religiös trauern.

Entstehung des Neuen Testaments

Nach dem Tod Jesu verbreitete sich seine Lehre durch die Apostel und die Jünger im Mittelmeerraum und wurde zuerst mündlich weitergegeben. Nach einigen Jahren begannen dann einige Autoren, ihr Wissen darum schriftlich nieder zu legen, sie beriefen sich dabei zum Teil auf Aussagen von Zeitzeugen.

So entstanden im Laufe der Zeit viele verschiedene christliche Texte, die von Gemeinde zu Gemeinde variieren konnten. Zu einem bestimmten Zeitpunkt waren über 50 verschiedene Evangelien im Umlauf. Auch andere Texte wie die verschiedenen Apostelbriefe oder die apokalyptische Johannesoffenbarung wurden von den Gemeinden unterschiedlich anerkannt und eingestuft.

Erst im Jahr 367 n. Chr. gelang es dem Bischof von Alexandria, Athanasius, in einem Brief, der verbindlich war und an alle Kirchen geschickt wurde, den endgültigen Inhalt des neuen Testaments zu kanonisieren und die 27 Bücher festzulegen, die bis in die heutige Zeit zusammen das Neue Testament bilden.

Aufbau des neuen Testaments

Das Neue Testament enthält vier verschiedene Schriftgattungen. Die vier Evangelien von Markus, Matthäus, Lukas und Johannes beschreiben das Leben und Sterben Jesu Christi und schildern seine Lehre und seine Auffassungen. Die Apostelgeschichte, erzählt vom Evangelisten Lukas, schildert die Entstehung der christlichen Urkirche sowie ihre missionarische Ausbreitung, die im ersten Jahrhundert nach Christus stattfand.

Einen weiteren Teil des Neuen Testaments bilden die verschiedenen Briefe, die zum Teil einigen der ursprünglichen Apostel zugeschrieben werden und bestimmte Glaubensfragen der Gemeinde erörtern. Der letzte Teil besteht aus der so genannten Johannesoffenbarung, die einige apokalyptische Visionen enthält.

Durch seine Entstehungsgeschichte bedingt enthält das Neue Testament verschiedene Textformen, die sehr unterschiedlich sind. So bemühen sich die Evangelien, eine geschichtliche und historische Erzählung von Ereignissen zu liefern, die Briefe hingegen waren ein zur damaligen Zeit sehr beliebtes Format der Lehre. Im Neuen Testament finden sich aber auch Gedichte, rituelle Formeln, Hymnen oder Schmähreden sowie Parabeln.

Ein Krieg schlägt tiefe Wunden, die auch nach Jahrzehnten noch immer schmerzen können. In Deutschland gibt es viele Gedenkstätten, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern sollen, wie beispielsweise auch in Sachsenhausen. Mit dem Ende des Krieges begann dann die Aufarbeitung der unter dem Regime begangenen Taten, die dazu führte, dass viele der Funktionäre des Nazi-Regimes in verschiedenen Internierungslagern einsaßen, verhört wurden und auf ihren Prozess warteten.

Internierungslager Bad Nenndorf

Eines der Internierungslager der Alliierten befand sich in Bad Nenndorf in einem Badehaus, dem so genannten Wincklerbad. Der britische militärische Geheimdienst internierte dort vorwiegend Personen, die man als höchste Sicherheitsgefahr eingestuft hatte. Es handelte sich überwiegend um hohe Funktionäre der NSDAP, Offiziere der Abwehr, Diplomaten aber auch der Spionage für die Sowjetunion bezichtigte Menschen. In dem Internierungslager von Bad Nenndorf saßen insgesamt 44 Frauen und 372 Männer ein und wurde Verhören unterzogen.

Im Frühjahr 1947 wurden einige der internierten Menschen in ein anderes Internierungslager überführt. Bei dieser Maßnahme wurden Informationen bekannt, die besagten, dass die Zustände im Internierungslager Bad Nenndorf für die Inhaftierten katastrophal seien. Diesen Informationen wurde nachgegangen, und sowohl die katholische Kirche, ein britischer Kardinal als auch ein Labour-Abgeordneter intervenierten und erreichten es, dass das Internierungslager Mitte des Jahres geschlossen wurde.

Aufarbeitung der Geschehnisse in Bad Nenndorf

Nach der Schließung des Lagers schaltete sich Scotland Yard ein und ermittelte die Vorfälle. Einige verantwortliche Kräfte des Internierungslagers mussten sich vor Gericht verantworten. Die Ermittlungen hatten ergeben, dass die Haftbedingungen menschenunwürdig waren, dass es bei Verhören und durch Wachen wiederholt zu Misshandlungen gekommen war und dass durch diese Zustände etliche der Insassen bleibende Schäden davon getragen hatten.

Aktueller Streitpunkt: Gedenken Bad Nenndorf

Seit einigen Jahren rufen bestimmte politische Gruppierungen, die allgemein den Neonazis zugerechnet werden, regelmäßig zur Teilnahme an einem Trauermarsch zum Gedenken Bad Nenndorf auf. Sie argumentieren damit, dass auch die deutschen Opfer des Krieges des Gedenkens wert seinen und nicht als Opfer zweiter Klasse behandelt werden dürften. Sie postulieren, dass das Internierungslager in Bad Nenndorf ein Folterlager gewesen sei, in denen die Alliierten ähnliche Methoden wie zuvor die Nationalsozialisten angewendet hätten.

Dieser Trauermarsch zum Gedenken Bad Nenndorf führt zu großen Protesten in der Bevölkerung, die darin eine faschistische Demonstration sieht und diesen Aufmarsch vermutlich rechtsextremer Kräfte lieber verhindern möchte. Daher wird dazu aufgerufen, diesen Trauermarsch zu verhindern und zu unterbinden. Denn wenn auch durchaus der deutschen Opfer des Krieges gedacht werden könne, so doch nicht auf eine Art und Weise, die die Tatsachen verzerre und zu demagogischer Propaganda der rechtsextremistischen Strömungen diene.

Der Tod ist ein untrennbarer Bestandteil jeglichen Lebens, denn bisher hat die Menschheit noch kein Mittel gefunden, ihn endgültig zu überwinden. Viele Menschen haben jedoch eine so große Angst vor dem Tod, dass sie das Thema des Sterbens verdrängen und den Tod zum Tabu erklären, dabei ist dies ein Teil der menschlichen Kultur. 

Die typischen „Verdränger“ stürzen sich dabei in eine Vielfalt von Aktivitäten und Ablenkungen, um keinesfalls mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert zu werden. An dieser Stelle empfehlen wir den Filmbeitrag „Ente Tod und Tulpe„, denn hier wird sehr anschaulich erklärt, dass der Tod nicht unser Feind, sondern sogar ein Freund sein kann. Durch diesen Mechanismus wird man leider auch unempfindlich gegen das Leid der Anderen.

Flucht statt Ehrlichkeit

Diese Flucht vor dem Thema führt oft dazu, dass die Menschen auch weitere für sie unangenehme Themen ausblenden und ihren Geist ständig so beschäftigen, dass ein bewusstes Leben und Nachdenken gar nicht mehr möglich wird. Und die Welt bietet auch heutzutage so viel Ablenkung, dass eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Leben und im Sterben sehr leicht verhindert werden kann.

Diese Verdrängungsstrategie mag auf den ersten Blick etliche unangenehme Momente und Erkenntnisse verhindern, wirkt sich aber umso schlimmer aus, wenn im Umfeld dieser Menschen ein Todesfall eintritt. Vor diesem können sie die Augen nicht mehr verschließen, aber sie haben keinerlei Strategien, wie sie mit Tod und Trauer umgehen sollen. Dabei sind gerade dies die wichtigsten Momente im Leben und ein Beistand oder auch zumindest ein Mitgefühl in dieser Situation ist unausweichlich.

Bewusstes Leben und Sterben

Ein bewusstes Leben hingegen schließt auch ein, dass man sich seiner eigenen Sterblichkeit bewusst ist und sich mit der Frage nach dem Sterben und Tod eingehend auseinander setzt. Denn selbst wenn man auf die Frage, was nach dem Tod mit dem Menschen geschieht, keine eindeutige Antwort findet, so kann diese Beschäftigung dennoch zu einer friedvollen Akzeptanz der eigenen Sterblichkeit führen und einen mit der Tatsache aussöhnen, dass man sterben wird, denn Leben und Sterben liegen nahe beieinander.

Die ehrliche Konfrontation mit dieser Tatsache verringert oft die Angst vor dem Tod im Alltag und führt zugleich dazu, dass man das Leben und seine kostbaren Momente noch mehr schätzt und ganz bewusst intensiver genießt. Ein bewusstes Leben erleichtert daher den Umgang mit dem Tod und dem Sterben, weil man die Zeiten des gemeinsamen Lebens intensiv genutzt und genossen hat und es keinen Grund zum Bedauern von verpassten Gelegenheiten gibt.

Viele Menschen, die sehr bewusst leben und sich intensiv mit ihrer eigenen Sterblichkeit befasst haben, konstatieren sogar, dass sie keine Angst mehr vor dem Tod haben, sondern allenfalls den Prozess des Sterbens fürchten, sollte er mit Schmerzen und Pein verbunden sein. Daher treffen sie zu ihren Lebzeiten oft Verfügungen, die ihnen das Sterben erleichtern können, wie eine ausführliche Patientenverfügung, in der sie bestimmen können, ab wann man ihrem Leid ein Ende bereiten soll. Diese Maßnahmen erleichtern auch ihnen nahestehenden Menschen den Umgang mit dem Sterben, da sie sich selbst betreffende Entscheidungen schon zu Lebzeiten treffen und sie nicht ihren Familien aufbürden. Zudem gibt es auch die Palliative Pflege, welche das humane Sterben ohne Schmerzen ermöglicht.

Dass ein Volk oder eine Nation eine Teilung hinnehmen musste ist im Verlauf der Geschichte immer wieder vorgekommen, das betraf geschichtlich nicht nur die Deutschen. Die Gedenkstätte Marienborn erinnert an dieses Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte und soll es für kommende Generationen wachhalten. 

So sind Nord- und Südkorea immer noch gespalten, auch China und Taiwan haben noch nicht wieder zueinander gefunden. Dieses Schicksal einer geteilten Nation traf auch Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und wurde erst im Jahr 1989 durch den Fall der Mauer aufgrund nicht enden wollender Proteste beim deutschen Widerstand beendet.

Grenzübergangsstelle Marienborn

Im Juli 1945 wurde von den Alliierten in der Nähe von Helmstedt eine Kontrollstelle errichtet, die sich im Laufe der Jahre und während des kalten Krieges zu der größten Grenzübergangsstelle der damaligen innerdeutschen Grenze entwickelte. Hier prallten zwei grundsätzlich unterschiedliche Ideologien aufeinander – der westliche Kapitalismus und der östliche Kommunismus –, und hier wurden Deutsche von Deutschen getrennt, hier wurden Familien auseinandergerissen, hier waren Freunde auf zwei unterschiedliche Seiten der Grenze verbannt.

Diese große Grenzübergangsstelle Marienborn galt als ein Nadelöhr für den Verkehr zwischen Ost und West. Ungefähr 1000 Menschen waren dort beschäftigt, es gab Grenztruppen, Beamte bei der Passkontrolle und beim Zoll sowie Zivilbeschäftigte. Das Aufkommen der Reisenden war sehr hoch, so passierten allein in den Jahren 1985-1989 fast 35 Millionen Menschen die Grenzübergangsstelle.

Fall der Mauer und Ende der Grenzübergangsstelle Marienborn

Als am 9. November 1989 in Berlin die Öffnung der Mauer stattfand, war es auch an der Grenzübergangsstelle Marienborn für die DDR- Bürger möglich, die innerdeutsche Grenze ohne Einschränkung zu passieren. Endgültig eingestellt wurden die Kontrollen in Marienborn einige Monate später am 30. Juni 1990 um Mitternacht – das war auf den Tag genau 45 Jahre nach Errichtung der Grenzübergangsstelle.

Auch der Widerstand gegen ein Unrechtsregime widerspiegelt sich im Fall dieser Grenze in Deutschland. Weshalb diese Gedenkstätte auch an die tapferen Montagsdemonstranten in der ehemaligen DDR erinnert.

Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

Im August 1996 wurde die Gedenkstätte Marienborn für das Publikum geöffnet. Die Besucher können noch einmal nachvollziehen, wie es in früheren Zeiten an der Grenzübergangsstelle zugegangen ist, man kann die Einheiten von Passkontrolle sowie die Kontrollpunkte für die PKW- Einreise sowie die Ausreise besichtigen.

Eine Dauerausstellung ermöglicht es, die Kenntnisse und Eindrücke der Grenzübergangsstelle Marienborn zu vertiefen; in Filmen werden die historischen Zusammenhänge aufgezeigt und erläutert, wie Marienborn zu einem Bollwerk an der Grenze ausgebaut wurde.

Durch die Umwandlung in eine Gedenkstätte ist Marienborn vom Symbol und Bollwerk der Trennung mittlerweile zu einem Ort der Begegnung, des Gedenkens und der Trauer geworden, an dem die Schmerzen der Teilung Deutschlands noch einmal nachempfunden werden können. Als eines der letzten Zeugnisse der innerdeutschen Teilung dient sie weiterhin als Mahnmal für die Zukunft, ein solches Schicksal nicht noch einmal zu erleiden.

Mitten in Berlin erinnert die Gedenkstätte Hohenschönhausen an die Opfer des Ministeriums für Staatssicherheit, die in dem dortigen Untersuchungsgefängnis von 1951-1989 größtenteils als politische Häftlinge einsaßen, mit physischen und psychischen Foltermethoden verhört wurden und nach einer Verurteilung zum Teil Zwangsarbeit für den Staatssicherheitsdienst, kurz Stasi genannt, verrichten mussten. Erst im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das Gefängnis geschlossen und in eine Gedenkstätte umgewandelt.

Geschichte der Untersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs errichtete die sowjetische Besatzungsmacht auf dem Gelände einer ehemaligen Großküche im Berliner Nordosten ein Speziallager, in dem Funktionäre des Nationalsozialismus, aber auch Regimekritiker inhaftiert wurden. Das Lager wurde 1946 geschlossen, aber im Keller des Gebäudes entstand durch von Häftlingen gebauten fensterlosen Zellen das zentrale Untersuchungsgefängnis der Sowjets für Ostdeutschland.

Die fast ausschließlich politischen Häftlinge wurden dort sowohl mit physischen als auch mit psychischen Foltermethoden verhört und sollten so zur Preisgabe von Informationen und zu einem Geständnis gezwungen werden. Im Jahr 1951 übernahm das ostdeutsche Ministerium für Staatssicherheit das Gefängnis und nutzte es in der gleichen Art und Weise weiter. 1961 wurde es durch einen Neubau erweitert, den die Häftlinge erstellen mussten und der über 100 Zellen und 120 Verhörzimmer umfasste.

Nach dem Tode Stalins im Jahr 1953 wurde zwar die physische Folter abgeschafft – denn die damalige DDR bemühte sich um internationale politische Anerkennung –, aber die Gefangenen wie republikflüchtige Bürger oder Regimekritiker wurden dafür mit ausgefeilten psychischen Foltermethoden zermürbt, um ihren Willen zu brechen. Das Gelände der Untersuchungshaftanstalt war auf keinem Ostberliner Stadtplan verzeichnet und galt als Hochsicherheitsbereich.

Die heutige Gedenkstätte Hohenschönhausen

Der letzte Gefangene wurde im Frühjahr 1990 entlassen und das Gefängnis offiziell geschlossen. Im Jahr 1992 wurden sämtliche Gebäude und das Gelände unter Denkmalschutz gestellt, 1994 wurden die Räumlichkeiten als Gedenkstätte zugänglich gemacht. Die Gedenkstätte kann im Rahmen einer Führung durch die verschiedenen Gebäude besichtigt werden, die von zumeist ehemaligen Häftlingen durchgeführt wird.

In einer der Kellerzellen wurde nach den Skizzen eines ehemaligen Häftlings eine Vorrichtung zur Wasserfolter nachgebaut, um dem Besucher einen lebendigen Eindruck der damaligen Verhältnisse geben zu können. So gab es auf dem Gelände der Gedenkstätte Hohenschönhausen auch einen Projekttag für Schüler, die ansatzweise nach erleben konnten, wie mit den Häftlingen damals verfahren wurde. So wurde ihnen ein Gefängnislied vorgespielt, sie gaben sich Klopfzeichen und schrieben geheime Kassiber.

Neben den Führungen hält die Gedenkstätte Hohenschönhausen umfangreiches Informationsmaterial bereit, des weiteren erinnern verschiedene Gedenktafeln an die Opfer des politischen Regimes.

Das KZ Buchenwald in der Nähe von Weimar gehörte zu den größten Konzentrationslagern auf deutschem Boden. Es zählte zwar nicht zu den Vernichtungslagern, sondern wurde in den Jahren von 1937 – 1945 als Arbeitslager betrieben. Dennoch kamen viele der Insassen – man schätzt ca. 56.000 – durch die unmenschlichen Verhältnisse und die Ausbeutung in den Arbeitskommandos in dem Lager um ihr Leben. An die 250.000 Menschen waren während des Bestehens des Konzentrationslagers dort inhaftiert, die aus allen Ländern Europas kamen.

Das Lager wurde von der amerikanischen Armee 1945 befreit. Viele ausgemergelte Körper fanden die Befreier vor. Einige Zeit später übernahm die sowjetische Besatzungsmacht das Lager Buchenwald und nutzte es als Speziallager Nummer 2. Dieses Speziallager existierte bis 1950, in diesem Zeitraum starben dort ebenfalls wieder um die 7000 Menschen.

Geschichte der Gedenkstätte Buchenwald

Schon im Jahr 1949 entstanden erste Pläne, im Lager Buchenwald ein nationales Museum zu errichten. Es war geplant, dass verschiedene Nationen dort eigene Ausstellungen zeigen sollten. Das SED-Politbüro hatte jedoch andere Pläne und wollte dort eine Thälmann-Gedenkstätte errichten. Zudem hatte die SED vor, das komplette Lager und alle Baracken abzureißen. Nur wenige Gebäude wie das Krematorium, das Torgebäude und die Türme sollten erhalten bleiben. Nach dem Abriss war dann vorgesehen, das Gelände wieder auf zu forsten. Der Abriss erfolgte sukzessive, die Aufforstung hingegen wurde aufgegeben und das Gelände einfach so der Natur überlassen.

Die Informationstafeln, die in den 1950er Jahren auf dem Gelände angebracht wurden, legten den Schwerpunkt auf Informationen über den kommunistischen Widerstand gegen das Naziregime. Andere Aspekte wurden nicht informativ dargestellt.

Einweihung und Fortführung der Gedenkstätte Buchenwald

Bei der Einweihung im Jahr 1958 als Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald, neben vielen anderen, z.B. der Gedenkstätte Plötzensee, Sachsenhausen und Dachau usw. war und ist das Hauptanliegen, der Selbstbefreiung der Häftlinge sowie gleichzeitig der DDR als ebenfalls befreitem Teil Deutschlands zu gedenken. Dadurch sollte in diesen Zeiten des kalten Krieges die Ablehnung der westlichen Allianz und Westdeutschlands deutlich betont werden. Andere Themen wurden nicht aufgenommen, weder die Geschichte der jüdischen und homosexuellen Häftlinge oder die der Sinti und Roma wurden deutlich dargestellt. Gar nicht thematisiert wurde die Zeit, als das Lager Buchenwald als sowjetisches Speziallager genutzt wurde.

Im Jahr 1991 wurde die Gedenkstätte neu konzipiert. Bei dieser Neukonzeption sollte der Inhaftierten des Konzentrationslagers gedacht werden, aber auch das sowjetische Speziallager Nummer 2 fand Berücksichtigung. Die Opfer dieses Speziallagers bekamen in einem eigenen Gebäude eine spezielle Ausstellung, die Fundstücke, Erinnerungsberichte und Fotos zu diesem Thema zeigt. Problematisch dabei war, dass viele der Insassen des sowjetischen Lagers nationalsozialistische Aktionäre gewesen waren.

Die heutige Gedenkstätte Buchenwald zeigt neben verschiedenen Dauerausstellungen regelmäßig auch Wanderausstellungen und ist im Lauf der Zeit mit verschiedenen Mahnmalen und Gedenksteinen komplettiert worden. Auch ein Gedenkweg erinnert an die unmenschliche Herrschaft des Regimes, und Gedenktafeln sollen die Erinnerung an einzelne tapfere und mutige Insassen des Lagers Buchenwald aufrechterhalten.

Wenn ein Mensch und seine Familie erfahren, dass er – aufgrund einer schweren Krankheit – nicht mehr lange zu leben hat und sich auf seinen Tod vorbereiten sollte, so stellt dies eine ungeheuer belastende Situation für alle Beteiligten dar. Der Schock muss überwunden werden, dem Tod muss man ins Auge sehen und die Tatsache akzeptieren, dass der Verlust eines nahestehenden Menschen in naher Zukunft verkraftet werden muss.

Neben diesem schwierigen emotionalen Themen haben viele Familien aber auch noch mit ganz praktischen Problemen zu kämpfen. Ein kranker Mensch benötigt auch im Sterbeprozess bis zu seinem Tod eine angemessene Pflege und Versorgung, die jedoch aufgrund der modernen Lebens- und Wohnsituation oft von der Familie selbst nicht geleistet werden kann. Ein normales Krankenhaus ist ebenfalls nicht auf eine umfassende Sterbebegleitung eingerichtet, wenn es keine Palliativstation hat, sondern kann schwer kranke und sterbende Menschen nur der seelenlosen Intensivstation überantworten. Zu empfehlen ist im Zusammenhang auch eine Radiosendung des Deutschlandfunks zum Thema Sterben und Tod.

Hospize für die letzten Schritte aus dem Leben

Seit Mitte der achtziger Jahre gibt es in Deutschland eine Alternative zur Intensivstation im Krankenhaus oder zu normalen Pflegeeinrichtungen. Aus England hat man das Konzept des Hospizes übernommen, welches im Normalfall eine stationäre Einrichtung zum Sterben begleiten ist. Derzeit verfügt Deutschland über 179 stationäre Hospize, die meistens nur wenige Betten haben, um eine umfassende und intensive Sterbebegleitung sicherstellen zu können. Das gleiche Konzept verfolgen die 231 Palliativstationen in verschiedenen Krankenhäusern. Darüber hinaus gibt es über 1500 ambulante Hospizdienste, die die Sterbebegleitung vor Ort im Heim des sterbenden Menschen vornehmen.

Philosophie der Hospize

In einem Hospiz stehen die Bedürfnisse des sterbenden Menschen und seiner Angehörigen im Vordergrund, um ihnen ein würdevolles Abschiednehmen mit intensiver emotionaler Begleitung zu ermöglichen. Die medizinische Versorgung wird umfassend vorgenommen, allerdings ist die Zielsetzung dabei nicht wie in einem normalen Krankenhaus eine Heilung des erkrankten Menschen oder Lebensverlängerung um jeden Preis, sondern der palliative Ansatz will dem Sterbenden bis zum Schluss eine größtmögliche Lebensqualität sowie Schmerzfreiheit verschaffen.

Die Hospize verfolgen jedoch nicht nur einen rein medizinischen Ansatz, sondern sie möchten eine ganzheitliche Sterbe- und Trauerbegleitung anbieten. Dabei orientieren sich die Hospize an einigen grundlegenden Qualitätskriterien. Neben der palliativen Versorgung (möglichst lange Erhaltung der Lebensqualität) dreht sich alles um die Bedürfnisse des kranken Menschen und seiner Angehörigen, diese stehen im Zentrum des Hospizdienstes. Die Angehörigen können bei Bedarf Tag und Nacht bei dem Sterbenden verweilen, dafür bieten die Hospize oft Schlafgelegenheiten und Aufenthaltsräume für Gäste an.

Das Hospiz bietet dabei Unterstützung mit palliativer Versorgung für Sterbende und deren Angehörige an, die durch ein interdisziplinäres Team an Fachkräften aus dem medizinischen Bereich, Trauerbegleitern, Psychologen und Seelsorger erfolgt. In diese Sterbe- und Trauerbegleitung können zudem noch freiwillige Begleiter einbezogen werden. So wird gewährleistet, dass ein unheilbarer Kranker in seiner letzten Lebensphase respektvoll, kompetent und umfassend betreut wird und ihm das Sterben durch die Nähe zu ihm nahestehenden Menschen bedeutend erleichtert wird.

Auf diese Weise kann der Tod als natürlicher Prozess wieder in das Leben integriert werden und muss nicht mehr einsam und isoliert erlitten werden. Die letzten Momente intensiver Nähe und eines bewussten Abschieds schenken sowohl dem sterbenden Menschen als auch seiner Familie und seinen Freunden einen großen Trost, da sie spüren, dass sie auch im Tod von Liebe umgeben sind.

Die Träger von Hospizen und Hospizdiensten sind sehr oft gemeinnützige Vereine, es existieren aber auch Stiftungen oder von Kirchen getragene Sterbehäuser. Manche Hospize haben eigene Ärzte, andere wiederum überlassen es dem Kranken, seinen Arzt auszuwählen, so dass er bis zum Schluss seinen vertrauten medizinischen Berater behalten kann.

Kostenträger für einen Hospizaufenthalt

Als Leistungserbringer des Gesundheitswesens werden Hospize und ambulante Hospizdienste zu einem großen Teil über Krankenkassen finanziert. Seit August 2009 übernehmen die Kassen 90 Prozent des Tagespflegesatzes, die restlichen zehn Prozent müssen die Hospize selbst aufbringen. Dies geschieht größtenteils durch Spendengelder, die auch dazu verwendet werden, den Hospizaufenthalt von Menschen ohne Krankenversicherung zu finanzieren.

Das Alte Testament stellt einen wichtigen Bestandteil der heiligen Schriften der großen Weltreligionen von Christentum und Judentum dar. Es besteht zum größten Teil aus dem als Tanach bezeichneten heiligen Schriften des Judentums, die von den Urchristen und in der Thora noch um weitere Texte ergänzt wurden. Das Alte Testament wurde von den Urchristen als originäres Wort Gottes angesehen und galt somit als Offenbarungszeugnis. Diese Bedeutung wird von den fundamentalistischen christlichen Strömungen heute noch als gültig angesehen. Für viele Menschen sind diese Lehren wichtig und eine Richtlinie auch beim religiös Trauern. Bei der christlichen Beerdigung wird ein Gebet für Verstorbene als Selbstverständlichkeit erachtet.

Entstehung Altes Testament

Die verschiedenen Schriften des Alten Testaments wurden als Grundlage der Religion über Jahrhunderte gesammelt. Dabei wurden viele Teile eine lange Zeit nur mündlich überliefert, ehe sie – ursprünglich auf Aramäisch und Hebräisch – schriftlich erfasst wurden. Die ältesten Teile umfassen die Geschichte der Schöpfung der Welt, die Urgeschichte der Menschheit bis hin zur Einwanderung des israelischen Volkes in Kanaan. Die Erzählungen stützten sich dabei unter anderem auf Stammesüberlieferungen und Sagen sowie weitere mündliche Berichte.

Die Sammlung wurde fortgesetzt mit historischen Berichten über die politische Geschichte Israels, in denen die Geschicke des israelischen Volkes unter den verschiedenen Königen geschildert wurden. Außerdem fügte man den Schriften auch die Äußerungen verschiedener Propheten hinzu, die ebenfalls als von Gott inspiriert angesehen wurden. Ergänzt wurde das Alte Testament weiterhin auch mit poetischen Werken wie den Psalmen oder Unterweisungen bezüglich spiritueller Weisheiten.

Aufbau Altes Testament

Das Alte Testament ist mehr oder weniger chronologisch gegliedert und beginnt mit dem so genannten Pentateuch, den fünf Büchern Mose. Diese umfassen die Schöpfungsgeschichte bis hin zum Einzug ins gelobte Land. Es folgen die so genannten Geschichtsbücher, in denen die Abfolge der verschiedenen Könige Israels sowie die historischen und politischen Ereignisse dieser Jahrzehnte und Jahrhunderte geschildert werden. Der dritte Teil enthält verschiedene Schriften von Propheten sowie weitere Lehrbücher und Unterweisungen. Auch poetische und apokalyptische Texte gehören zu diesem Teil.

Literarisch gesehen umfasst das Alte Testament sehr viele unterschiedliche Textformen, da es sich ja über Jahrhunderte dynamisch entwickelt hat. So findet man poetische und lyrische Teile, einfache Erzählungen, Gesetzestexte sowie Prophezeiungen und apokalyptische Visionen. Die modernen Übersetzungen des Alten Testaments variieren dabei im Inhalt ein wenig, da sie sich auf unterschiedliche Originale stützen. Zum Teil wurden die Übersetzungen direkt auf der Basis der aramäischen und hebräischen Originale erstellt, andere wiederum nahmen eine frühe griechische oder lateinische Übersetzung als Ausgangspunkt.

Am gebräuchlichsten war im deutschen Sprachraum lange Zeit die so genannte Luther Bibel, seit einigen Jahrzehnten gibt es jedoch auch die Einheitsbibel, an deren Übersetzung aus den aramäischen und hebräischen sowie griechischen Texten katholische und evangelische Theologen gemeinsam gearbeitet haben. Es existieren jedoch auch freiere Übersetzungen in moderner Sprache, um die Texte leichter und flüssiger lesbar zu machen.