Wie Hinterbliebenen im Trauerfall geholfen werden kann

Magazin11. Juli 2014
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Der Tod ist ein Thema, mit welchem sich kaum jemand gern auseinandersetzt. Dennoch gehört er zum Leben dazu und wer seinen Hinterbliebenen die Trauerzeit zumindest etwas angenehmer machen möchte, der sollte sich schon zu Lebzeiten mit dem eigenen Ableben beschäftigen.

Hinterbliebene haben im Todesfall mit ihrer Trauer zu tun und müssen diese bewältigen. Sie möchten in aller Ruhe vom Verstorbenen Abschied nehmen können und sind zumeist überfordert, wenn es um organisatorische Dinge geht.

Doch jeder Einzelne von uns kann etwas dafür tun, dass sich Hinterbliebene im Todesfall vor allem mit ihrer Trauer auseinandersetzen können, statt Entscheidungen treffen zu müssen. Dies ist immer dann möglich, wenn die eigene Bestattung bereits in jüngeren Jahren organisiert wurde. Dazu empfiehlt es sich, mit einem Bestattungsunternehmen zusammenzuarbeiten. Der Dienstleister berücksichtigt alle Aspekte, die im Zusammenhang mit der eigenen Beerdigung von zentraler Bedeutung sind. So geht es in ausführlichen Gesprächen um die Zeremonie und wie diese ablaufen soll. Es werden Fragen beantwortet, wie beispielsweise:

  • Wer soll die Trauerrede halten?
  • Welche Musik soll gespielt werden?
  • Welche Gäste sollen eingeladen werden?

Und vieles weitere mehr lässt sich während dieser Gespräche klären.

Darüber hinaus bespricht der Bestatter mit dem Klienten das Zubehör, welches bei der Bestattung eingesetzt werden soll. Neben der Wahl des Sarges kann auf Wunsch natürlich auch eine Urne ausgesucht werden. Doch auch weiteres Bestatterzubehör, wie der Grabschmuck, die Kerzen, die Blumendekoration, die Bestattungsbekleidung oder die Grabmatte können gemeinsam mit dem Bestattungsunternehmen vorab festgelegt werden.

Das Bestattungsunternehmen berät auch in finanzieller Hinsicht

Die eigene Bestattung zu organisieren erfordert jedoch weitaus mehr, als sich um den Ablauf der Zeremonie zu kümmern oder den richtigen Grabschmuck auszusuchen. Auch der finanzielle Aspekt darf hier nicht außen vor gelassen werden. Niemand möchte seinen Hinterbliebenen diese finanzielle Mehrbelastung nach dem Tod aufbürden. Daher lohnt es sich stets, in Zusammenarbeit mit dem Bestattungsunternehmen auch nach einer Bestattungsversicherung zu suchen. In die Bestattungsvorsorge zahlt der Versicherungsnehmer zu Lebzeiten festgelegte Beiträge ein, die dann von den Hinterbliebenen eingesetzt werden können, um die Finanzierung der Beerdigung zu gewährleisten.

Von dem Geld, was in der Bestattungsversicherung angespart wird, kann natürlich immer auch das Bestatterzubehör finanziert werden. Steht den zurückgebliebenen Angehörigen nicht ausreichend Geld zur Verfügung, so wird es unter Umständen dazu kommen, dass ein staatliches Begräbnis organisiert werden muss. Dieses berücksichtigt jedoch nur selten die individuellen Wünsche des Verstorbenen. Mit der Versicherungs-Vorsorge hingegen müssen sich die Hinterbliebenen zusätzlich zur Trauer nicht auch noch mit finanziellen Dingen belasten.

Sie finden hier einen seriösen Shop für Bestatter. 

Auch wenn das Ableben eines Menschen niemals zu einem angenehmeren Thema werden wird und die Trauer für die Hinterbliebenen schwerwiegend bleibt, so nimmt der Verstorbene diesen jedoch vieles ab, wenn er schon frühzeitig mit einem Bestattungsunternehmen in Kontakt tritt.

Bildquelle: pixabay.com; Lizenz: Public Domain CC0

Geschrieben von Oliver Schmid.

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