Trauerrose

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Rosen gelten im Allgemeinen als Symbol der Liebe, so dass diese vor allem in der Partnerschaft als Blumengeschenk zum Einsatz kommen. Ihre bezaubernde Optik und der betörende Duft machen Rosen aber auch ansonsten zu überaus gefragten Blumen, die nicht selten auch in der Bepflanzung des Gartens oder Balkons zum Einsatz kommen. Rosen sind zudem häufig auch Bestandteil der Trauerfloristik. Rosengewächse sind demnach in vielen Bereichen vertreten und können Liebe ebenso wie Trauer und Abschied ausdrücken.

Bei den sogenannten Trauerrosen handelt es sich um eine spezielle Variante der Rose, die allerdings keineswegs im Zusammenhang mit einer Beerdigung oder Grabschmuck stehen muss. Als Trauerrosen werden vielmehr Rosen bezeichnet, die als Kaskadenstämme daherkommen und sich durch ihre hängenden Blüten auszeichnen. Die herabhängenden Rosenköpfe vermitteln mitunter einen traurigen Eindruck und haben den Kaskadenrosen daher den Namen Trauerrosen eingebracht.

Trauerrosen werden wie sämtliche Stammrosen auf eine festgelegte Stammhöhe veredelt und eignen sich unter anderem bestens als Kübelpflanzen. Im Laufe der Zeit gedeihen die Rosen und hängen immer weiter herab bis sie schließlich sogar bis auf den Boden reichen. Historische Trauerrosen zeigen ein solches Wachstum von Natur aus. Für moderne Kaskadenstämme kommen aber durchaus auch Kletter- und Strauchrosen zum Einsatz, die entsprechend gebunden werden.

Rosen und Trauer

Auch wenn Trauerrosen nicht zwingend auf den Friedhof gehören und sich im heimischen Garten durchaus gut machen, spielen Rosen in der Trauer immer wieder eine Rolle. Die Trauerfloristik entspricht oftmals den Vorlieben des Verstorbenen, so dass hier immer wieder auch Rosen in die Gestecke und Kränze eingearbeitet werden.

Blumen bringen im Rahmen einer Trauerfeier die Dankbarkeit und Wertschätzung zum Ausdruck, die man für den Verstorbenen empfindet. Rosen stehen im Allgemeinen für Liebe und eignen sich somit in vielen Fällen bestens als Trauerfloristik. Vor allem wer seinen Partner oder ein enges Familienmitglied verloren hat, greift zu Rosen. Rote Rosen sollten im Trauerfall aber natürlich dem überlebenden Partner vorbehalten sein, es sei denn, es wurde ein anderer Blumenwunsch geäußert.

Rosen und Trauer gehören für viele Menschen gewissermaßen zusammen, wobei in diesem Zusammenhang nicht nur die Trauerfloristik gemeint ist. So zieren Rosen nicht selten die Einladungen zur Beisetzung, die Trauerkarten und mitunter auch den Grabstein des Verstorbenen. Rosen werden als Symbol der Liebe und Zuneigung in Trauerfällen naturgemäß gerne genutzt, wobei hierfür keineswegs unbedingt Trauerrosen verwendet werden, schließlich existieren zahllose Rosenarten. In den meisten Fällen kommen hier klassische Rosen zum Einsatz, wobei dies natürlich dem eigenen Geschmack beziehungsweise den Vorlieben des Verstorbenen entsprechend individuell entschieden werden kann.

Geschrieben von Oliver Schmid.

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